Freedom looks good on you
Erkenne, was in dir wirkt. Gestalte, was vor dir liegt.
Psychologin (M.Sc.) | Systemische Familientherapeutin (DGSF) | Coachin | Supervisorin i.A. (DGSv)
Marina Menges
Wem gehört diese Verantwortung?
Ich begleite Menschen, die viel Verantwortung für andere tragen. Privat, im Team oder als Leitung einer Einrichtung.
Frauen, die früh gelernt haben, sich anzupassen und die Gefühle anderer im Blick zu behalten, begleite ich im Coaching. Dort verstehst du, woher dieses Muster kommt, und lernst, verbunden zu bleiben, ohne dich selbst zu verlassen.
Fachkräfte, Teams und Leitungen aus Kinder- und Jugendhilfe, Jugendämtern, Kliniken und Beratungsstellen begleite ich in Supervision und Fortbildung. Wir klären Fälle, Rollen und die Frage, welche Verantwortung wohin gehört.
30 Minuten, kostenlos, unverbindlich
Vielleicht kennst du das?
Eine Nachricht bleibt unbeantwortet und deine Gedanken beginnen zu kreisen.
Nach einem Gespräch mit deiner Mutter fühlst du dich schuldig, weißt aber nicht genau, wofür.
Du sagst Ja, obwohl in dir alles Nein sagt, weil du niemanden enttäuschen möchtest.
Eine Freundin sagt ein Treffen ab und du fragst dich, ob du etwas falsch gemacht hast.
Dein Partner plant einen Abend ohne dich und in dir wird es unruhig.
Du bemerkst sofort, wenn jemand Abstand braucht. Wie es dir selbst geht, bemerkst du oft erst später.
Nach einem Familienfest bist du erschöpft, obwohl äußerlich gar nichts Besonderes passiert ist.
Du gibst viel, damit eine Verbindung hält. Und schämst dich dafür, wie sehr dich das alles beschäftigt.
Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du nicht zu empfindlich und nicht einfach „zu anhänglich“.
Vielleicht hast du früh gelernt, dass Nähe unsicher werden kann – und dass es deine Aufgabe ist, sie zu sichern.
Und im Beruf?
„Ein Fall geht mir auch nach Feierabend nicht aus dem Kopf.“
„Im Team drehen wir uns immer wieder um denselben Konflikt.“
„Ich muss eine Entscheidung treffen und weiß nicht, welche Verantwortung wirklich bei mir liegt.“
„Am Ende der Besprechung habe ich wieder die Aufgabe übernommen, die keiner wollte.“
„Ich möchte klar führen, ohne hart zu werden.“
In der Jugendhilfe, im Jugendamt, in Kliniken und Beratungsstellen gehört es zum Beruf, Verantwortung für andere zu tragen. Supervision ist der Raum, in dem sortiert wird, was davon zum Fall gehört, was zum Team und was zur Organisation.
Fühl dich herzlich willkommen!
Ich bin Marina, Psychologin (M.Sc.), systemische Familientherapeutin (DGSF), Coachin und Supervisorin i.A. (DGSv).
Ich habe mehrere Jahre in der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet, als Leitungskraft und als Gutachterin für Familiengerichte. Heute begleite ich Frauen im Coaching und Fachkräfte, Teams und Leitungen in der Supervision.
In beiden Räumen geht es darum, dass Verantwortung dort liegt, wo sie hingehört. Damit privat wieder mehr Raum für Lebensfreude und Selbstbestimmung entsteht. Und im Beruf eine Zusammenarbeit, die trägt.
30 Minuten, kostenlos, unverbindlich
Rückmeldungen über die Zusammenarbeit
Wenn du dich selbst verlierst, um verbunden zu bleiben
Viele Frauen, die zu mir kommen, wirken nach außen kompetent, verlässlich und selbstständig. Sie tragen Verantwortung im Beruf, für ihre Familie und für andere Menschen. Nicht wenige arbeiten selbst in helfenden Berufen.
Gleichzeitig leben sie innerlich nach alten Regeln:
• Ich darf niemanden enttäuschen.
• Ich muss merken, was andere brauchen.
• Wenn es jemandem schlecht geht, muss ich etwas tun.
• Ich darf mich erst um mich kümmern, wenn alles andere geregelt ist.
• Wenn ich Nein sage, verliere ich vielleicht die Beziehung.
Diese Regeln sind nicht zufällig entstanden. Sie waren Antworten auf eine Zeit, in der Nähe, Sicherheit oder Zugehörigkeit nicht selbstverständlich waren.
Vielleicht gab es auch in deiner Familie Sucht, Krankheit, Trennung, Verlust, emotionale Unverfügbarkeit oder zu viel Verantwortung. Was dich damals geschützt hat, kann dich heute daran hindern, dein eigenes Leben zu führen.
Verlustangst, Scham und Schuldgefühle sind oft das, was man zuerst bemerkt. Darunter liegt häufig eine tiefere Überzeugung:
Ich bin dafür verantwortlich, dass die Beziehung sicher bleibt und hält.
Dann fühlt sich ein Nein an wie eine Gefahr. Eine Enttäuschung fühlt sich an wie Ablehnung, ein Rückzug wird zum Alarm. Die Bedürfnisse anderer werden dringlicher als deine eigenen.
In helfenden Berufen gibt es eine ähnliche Dynamik, oft als Teil der Arbeitskultur. Dort heißt der Satz eher: Ich bin dafür verantwortlich, dass es hält. Ein Fall wird bis nach Feierabend getragen. Aufgaben, die bei Träger, Jugendamt oder Familie liegen, landen bei der Fachkraft. Im Team wird der Frieden gehalten, auch wenn ein Konflikt geklärt werden müsste.
Im Coaching geht es deshalb um mehr als neues Verhalten. Wir schauen uns gemeinsam an, welche Verantwortung du übernommen hast, wofür sie einmal sinnvoll war und was heute wirklich zu dir gehört.
In der Supervision klären wir dasselbe auf fachlicher Ebene: was zur Fachkraft gehört, was zum Team und was zur Organisation.
Freiheit bedeutet nicht, keine alten Muster mehr zu haben.
Sondern, dass sie nicht mehr entscheiden, was du tust.
30 Minuten, kostenlos, unverbindlich
Wofür ich stehe
Abgrenzung ohne Beziehungsabbruch
Du musst nicht hart werden, damit deine Grenze gilt.
Nähe ohne Selbstaufgabe
Du darfst verbunden sein, ohne deine Bedürfnisse zurückzunehmen.
Verantwortung ohne Überverantwortung
Du darfst deinen Anteil übernehmen, ohne die Gefühle und Entscheidungen anderer zu tragen.
Veränderung ohne Selbstoptimierungsdruck
Du musst nicht perfekt reagieren. Du lernst, früher zu bemerken, was in dir geschieht, und Schritt für Schritt anders zu wählen.
Meine fachliche Grundlage bilden langjährige praktische Erfahrungen sowie fundierte Aus- und Weiterbildungen im psychologischen und systemischen Bereich.
Qualifikationen
✓ Psychologin (M.Sc.)
✓ Systemische Familientherapeutin (DGSF)
✓ Coachin (Milton Erickson Institut)
✓ Supervisorin i.A. (DGSv)
✓ staatl. geprüfte Betriebswirtin
✓ psychologische Führungskraft in der Kinder- und Jugendhilfe
✓ Gerichtssachverständige für Familiengerichte
Woran merkst du im Alltag zuerst, dass du gerade mehr Verantwortung für andere als für dich selbst übernimmst?
Was sich verändern kann
Im Coaching kannst du lernen,
deine Auslöser früher zu bemerken,
Schuldgefühle auszuhalten, ohne zurückzurudern,
deinen Wert nicht daran zu messen, wie sehr andere dich brauchen,
dich abzugrenzen und trotzdem verbunden zu bleiben,
dein Leben wieder mit Dingen zu füllen, die dir gehören.
Die Gefühle dürfen bleiben. Sie entscheiden nur nicht mehr unbemerkt für dich.
In der Supervision klären Fachkräfte, Teams und Leitungen,
was in einem belastenden Fall wirklich bei ihnen liegt,
wer im Helfersystem welchen Auftrag hat,
wie Konflikte im Team besprechbar werden,
wie Leitung klar führen kann, ohne hart zu werden.
Schwierige Fälle bleiben schwierig, aber sie werden besprechbar.
Woran würdest du erkennen, dass du verbunden sein kannst, ohne dich selbst dabei zu verlieren?
Wie ich arbeite
Ich verbinde psychologisches Wissen, systemische Familientherapie, die Arbeit mit inneren Anteilen und achtsame Selbstwahrnehmung.
Im Coaching schauen wir auf deine Herkunftsfamilie, aber wir bleiben nicht in der Vergangenheit stehen. Wir untersuchen, wie dein Muster heute in deiner Partnerschaft, deiner Familie, deinen Freundschaften oder im Beruf auftaucht. Du bekommst von mir keine fertige Entscheidung und keine schnellen Ratschläge. Ich helfe dir, so klarer zu werden, dass du deine eigenen Entscheidungen treffen kannst.
In der Supervision arbeite ich mit Fachkräften, Teams und Leitungen an Fällen, Rollen und Zusammenarbeit. Mit Systembrett, Genogramm und systemischen Fragen wird sichtbar, welche Verantwortung wo liegt: bei der Fachkraft, im Team, beim Träger oder in der Familie. Das bleibt fachlich, Supervision ist keine Therapie.
Übrigens: Ich komme selbst aus einer Familie mit Sucht und habe nahe Menschen durch Sucht oder Krankheit verloren. Und ich kenne den Alltag sozialer Einrichtungen: Fallzahlen, Zuständigkeiten und Entscheidungen unter Druck. Heute verbinde ich diese Erfahrungen mit meiner fachlichen Ausbildung und meiner langjährigen Arbeit mit Menschen und Teams.
Passt meine Begleitung für dich?
Coaching passt zu dir, wenn du im Alltag grundsätzlich zurechtkommst und ein wiederkehrendes Beziehungsmuster verändern möchtest. Besonders dann, wenn du schon verstehst, warum du so reagierst, und jetzt anders handeln willst.
Supervision passt, wenn Fachkräfte, Teams oder Leitungen einen festen Raum brauchen, um Fälle, Rollen und Zusammenarbeit zu reflektieren. Bei einem festgefahrenen Konflikt im Team klären wir vorab, was Supervision leisten kann.
Coaching und Supervision ersetzen keine Psychotherapie und keine Krisenintervention. Bei akuten Krisen, schwerer Depression, Angststörung, Panikattacken, eigener Suchterkrankung oder überflutenden Erinnerungen ist Psychotherapie oder medizinische Hilfe der passendere Ort.
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, was gerade gebraucht wird. Auch wenn die Antwort am Ende nicht meine Begleitung ist.
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Auf Instagram spreche ich über Scham, Beziehungen und über die oft unbewussten Muster, die entstehen, wenn wir gelernt haben, uns selbst kritisch zu betrachten, anzupassen oder Teile von uns zurückzuhalten.
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In meiner Begleitung schauen wir gemeinsam darauf, was in dir wirkt - damit Scham, Schuld und Angst nicht länger unbemerkt darüber entscheiden, wie du dein Leben gestaltest.
